Kids in jail and a price tag for detention – what does the new Hungarian asylum law mean in practice?

The Hungarian government has passed an amendment in the national legislation on March 7th 2017. The content is a blatant attack on people who are seeking international protection. Several legal rights professionals have done a great job reacting to the content of the legislation, and explaining why it is in such striking contradiction with existing laws (the Hungarian Helsinki Committee, UNHCR, UNICEF, Amnesty International, Human Rights Watch), so Migszol will in turn try to open up these obscure legal changes to reveal what it does to people on a very practical level.

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„Es geht nicht um Menschlichkeit“: Orbán zur Zukunft der EU und Flüchtlingspolitik

Nach dem EU-Ratsgipfel in Brüssel am Freitag legte Ungarns Premier Orbán einmal mehr seine widersprüchlichen Ansichten zur zukünftigen Rolle Europas, das der „beste Ort der Welt“ sei, dar. Für seine Anti-Asylgesetze sieht er „Unterstützung der Führer Europas“ lediglich die „Brüsseler Büorkraten“ würden dagegen sein. Er watschte Serbien ab, drohte Österreich und fordert eine EU-Erweiterung auf dem Balkan.

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Hunger strike in Hungarian migrant detention centre

Nearly 100 migrants began a hunger strike on Monday at a detention centre in Hungary, demanding that they be allowed to leave, the country’s immigration authority said. The Immigration and Citizenship Bureau said 94 of the 102 migrants in the Bekescsaba camp on the Romanian border were taking part. „Most of the hunger strikers are under Dublin proceedings as they unlawfully left the country of first entry into the European Union,“ the bureau told Reuters in an emailed statement. „The hunger strikers signalled their demands in writing, primarily complaining about being detained and asked to be allowed to leave,“ it said.

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SPON: Flüchtlingspolitik in Ungarn – Abschottung total

Ungarn verschärft seine Asylgesetze massiv: Flüchtlinge werden künftig für die Dauer ihres Verfahrens interniert. Premier Orbán geht voll auf Konfrontationskurs zur EU.

Die neuen Regelungen sehen unter anderem vor,

  • dass Flüchtlinge Asyl ausschließlich in sogenannten Transitzonen an den Landesgrenzen beantragen können, die sie für die Dauer des Verfahrens nicht verlassen dürfen, es sei denn zur Ausreise in das Land, über das sie die Transitzone betreten haben;
  • dass das Asylverfahren sofort und ohne Einspruchsmöglichkeit beendet werden kann, wenn der Antragsteller nicht mit Behördenmitarbeitern kooperiert oder die Transitzone verlässt;
  • dass alle Asylantragsteller ab dem 14. Lebensjahr in den Transitzonen warten müssen und nur noch Minderjährige unter 14 Jahren in Kinderschutzeinrichtungen untergebracht werden.

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